- Die Firma unterhält mehrere Websites, die zugänglich gemacht werden müssen.
- Neue, zugängliche Websites müssen erstellt werden.
- Zugänglichkeit muss nachkontrolliert werden.
- Dazu zwingen rechtliche, wirtschaftliche und soziale Gründe.
-
Zugänglichkests-Tests &
Redesigns
- Beratung bei der Erstellung neuer Webangebote
- Komplette Webangeboterstellung
- Qualitätskontrolle.
- Flexible Produktpakette werden geschnürt.
- Zugänglichkeitsevaluierung
-
Redesign
bestehender Webangebote
- Erstellung neuer Webangebote
- Kontinuierliche Qualitätskontrolle.
-
Design
-Evaluierung
-
Evaluierung eingesetzter Webtechnologien:
- (X)HTML
- CSS
- Flash
- PDF
- Javascript
- ...
-
Inhaltstests:
- Leichter-Lesen/Einfache Sprache
- Sinnhaftigkeit der Textalternativen für Mediaobjekte.
- Benutzertests.
-
Erstellung zugänglicher
Designs
- Erstellung zugänglicher Webtechnologie-Objekte
- Erstellung eines zugänglichen CMS
- Überblick über die Struktur der Site verschaffen
- Auswahl von geeigneten Seiten innerhalb der Site
-
Testen mit Werkzeugen (automatische Tests)
- Validität des Source-Codes prüfen
- Überprüfen der Richtlinien-Konformität
- Manuelle Tests
- Erstellen eines Berichts
- Startseite (ist oft anders als der Rest)
- Seite mit Formular (z.B. Kontaktformular, Suche)
- Seite mit Datentabelle
- Seite mit Grafiken
- ...
- Gegenstand der Evaluierung (URL der Site)
- die gewählten Seiten
- Begründung, warum gerade diese Seiten gewählt wurden
- Richtlinien, nach denen vorgegangen wurde
-
Ergebnis der Evaluierung (welcher Checkpunkt ist erfüllt / nicht erfüllt / nicth
anwendbar?)
- evtl. Beispiele, wie es richtig wäre
- Fazit / Zusammenfassung (kann auch am Anfang stehen)
-
Beispiel-Bericht (Englisch)
-
Bei der Validierung wird die Syntax des Dokuments gegen die angegebene
Spezifikation geprüft.
- valider Code = Grundlage für eine barrierefreie Website
- Assistierende Technologien setzen teilweise auf diesem Code auf
- DOCTYPE des (X)HTML Dokuments legt fest, welcher Spezifikation man folgt
- Syntax des Dokuments wird gegen die angegebene Spezifikation geprüft
Beispiele für HTML Validatoren:
- Auch bei CSS gibt es verschiedene Versionen
- Sicherstellung, dass es keine Tippfehler gibt
- Sicherstellung, dass nur erlaubte Eigenschaften und Werte verwendet wurden
Beispiel für CSS Validator:
Eine Einteilung der Werkzeuge in die verschiedenen Kategorien ist schwierig, soll
jedoch hier versucht werden:
-
Validatoren: Syntaxprüfung (siehe vorhergehende Folien)
- HTML Validatoren
- CSS Validatoren
-
Evaluatoren: Prüfen auf Konformität hinsichtlich der Richtlinien (automatisch
prüfbare Checkpunkte)
-
Simulatoren: Versuchen, verschiedene Behinderungsarten im Hinblick auf das
Betrachten von Webseiten zu simulieren.
-
Toolbars: Vereinen verschiedenste Funktionalitäten.
Können z.B. helfen, die folgenden Fragen zu beantworten:
- Wie ist die Seite aufgebaut?
- Verwendet sie Frames?
- Verwendet sie Layout-Tabellen?
- Sind mehrere Tabellen ineinander geschachtelt?
- Hat die Seite eine Gliederung (Überschriften)?
- Gibt es (viele) Bilder?
- Wie sieht es dabei mit ALT-Texten aus?
- etc.
-
Web Accessibility Toolbar (IE)
- Structure -> Headings / Heading structure
- Structure -> Table Borders
- Structure -> Frame Borders
- Images -> Image List
- Images -> Toggle Image/Alt
-
Web Developer Toolbar (Firefox)
- Outline -> Outline Tables
- Outline -> Outline Frames
- Images -> Replace Images with Alt Attributes
- markiert Auftreten von Fehlern und Warnungen grafisch
- markiert auch Accessibility-Features
- verwendet dazu eigens definierte Icons
-
Farben der Icons nach dem Ampel-Prinzip
- rot: Fehler
- gelb: Warnung
- grün: Feature
Umfassende Funktionalitäten:
- HTML Validierung
-
Prüfung auf Konformität zu WCAG1.0 und Section 508 (automatische Checkpunkte)
-
Suche nach
broken links
- Rechtschreibprüfung für einige Sprachen
- Screenshots der Seite in verschiedenen Browsern
- auch als Desktop-Version
Das Vorlesen-Lassen der Webseite (JAWS) oder die Darstellung als reiner Text
(Web-Formator) können folgende Fragen beantworten:
- Wie erfährt ein Benutzer mit Behinderung die Webseite?
- Wird jede Information vorgelesen oder geht etwas verloren?
- In welcher Reihenfolge werden die Inhalte präsentiert?
- Ist die Reihenfolge sinnvoll?
- Wie (un)übersichtlich ist die Seite?
- Gibt es einen Alternativtext bei Bildern?
- etc.
- Sie helfen beim Design als auch bei nachträglicher Evaluierung
-
verschiedene Anwendungsbereiche:
- können Markup prüfen
- können Checkpunkte der Web Content Accessibility Guidelines prüfen
- können Farbkontraste prüfen
- können Behinderungen simulieren
- etc.
Stärken
- Erkennung potenzieller Probleme, die sich aus dem Dokument-Markup ergeben
- Referenzen zu den unterstützten Richtlinien
- Anleitung zu händischer Reparatur
-
meist individuell anpassbar (verschiedene Prioritäten / Checkpunkte auswählbar)
Schwächen
- Verlangen HTML-Kenntnisse
-
Nicht alles kann automatisch überprüft werden (z.B. Sinnhaftigkeit von
alternativen Äquivalenten)
-
Sind manchmal durch ungültigen Markup zu falschen Ergebnissen verleitet (z.B.
Folgefehler)
- Sinnhaftigkeit von alternativen Äquivalenten
- Unterscheidung von Daten- und Layouttabellen
- Sinnhaftigkeit von Tabellenüberschriften und -zusammenfassungen
- Einhaltung von einfacher Sprache
- Verwendung konsistenter Navigationsstruktur
- richtige Sprachauszeichnung
- Volle Funktionalität auch bei deaktivierten Skripts?
- etc.
- Zugänglichkeitsverbesserung (Erreichen der Konformitäten A oder AA)
- Erreichen der vollen Zugänglichkeit (WCAG 1.0 Konformität AAA)
-
Verbesserung von
Usability
-
Verbesserung der Inhalte (Anwendung der Richtlinien für "Leichter Lesen" und "Einfache
Sprache"
Thomas Hintersteiner:
Redesign
der Website des Instituts für Strafrechtswissenschaften